Unterstuetzung © EMRST


Die Bemühungen naturschutzinteressierter Landeigentümer in und um das Erongogebirge ein etwa 200 000 Hektar großes Gebiet in seiner ursprünglichen Schönheit zu erhalten oder wieder herzustellen, hat inzwischen mit der Gründung des Erongo Mountain Rhino Sanctuary Trust of Namibia (EMRST) zu einer gemeinnützigen, rechtskräftigen Form gefunden. Noch immer jedoch steht dieses Gebilde auf schwachen Beinen, die organisatorischen und finanziellen Anforderungen übersteigen die Kapazitäten einer kleinen Gruppe von Idealisten oft bei Weitem.
Derzeit erhält der EMRST im Bereich des Nashornschutzes finanzielle Unterstützung von
Omaruru Beverages. Die Wiedereinbürgerung von Spitzmaulnashörnern wurde durch die Flaschendeckelaktion von Omaruru Beverages ermöglicht. Ein Prozentsatz aus dem Erlös jeder verkauften Flasche von Oasis Mineralwasser und den anderen Getränken aus dem Sortiment von Omaruru Beverages fließt direkt dem Nashornschutz im Erongo Gebirge zu. So war es dem EMRST möglich die gesamten Veterinär- und Wiedereinbürgerungskosten von sieben Spitzmaulnashörnern zu tragen und auch weiterhin die erheblichen Kosten zum Schutz gegen Wilderei aufzubringen.
Ohne die großzügige Unterstützung dieser Firma wären die Bemühungen um die Nashörner im Erongo nicht möglich.
Weiterhin hat der Erongo Mountain Rhino Sanctuary Trust Spendenkategorien eingeführt. Hier kann man in einer der jeweiligen Kategorien mit einer einmaligen oder jährlichen Spende die Arbeiten und Projekte des EMRST finanziell unterstützen.

Fördermitgliedschaft Erongo © EMRST

Mit der derzeitigen Nashornwilderei, die inzwischen auch Namibia fest im Griff hat, wird es immer wichtiger den Dickhäutern den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten. Wilderei ist aber auch bei anderen Wildarten präsent; im Erongo sind meist Schlingensteller am Werke, die generell in Wildwechseln wahllos Schlingen stellen. Wenn das Wild entlang dieser Wechsel dann in die Schlingen tritt, ziehen sie sich um das Fußgelenk zu. Das andere Ende der Schlinge ist am nächsten Baum befestigt; somit kann das gefangene Tier nicht entkommen und stirbt meist einen qualvollen Tod. Die Wilderer kontrollieren die Schlingen dann und verkaufen das Fleisch der gefangenen Tiere.
Weitere Unterstützung, auch im allgemeinen Bereich des Naturschutzes im Erongo, würden somit einem weitgesteckten Ideal weiteren Auftrieb geben.
Inzwischen gibt es auch den
Förderverein des Erongo Mountain Rhino Sanctuary Trust of Namibia in Deutschland. Dieser gemeinnützige Verein wurde 2013 gegründet um es interessierten Naturschützern aus Deutschland (und Europa) zu erleichtern den EMRST mit Spenden zu unterstützen. Da es sich um einen eingetragenen gemeinnützigen Förderverein handelt, können selbstverständlich auch Spendenbescheinigungen ausgestellt werden. Mehr über den Förderverein des EMRST auf der Webseite www.foerderverein-emrst.de

Logo Förderverein © Förderverein des EMRST